Am 23. Juni waren am ausserordentlichen Kongress der Jungfreisinnigen Schweiz zwei Grossprojekte traktandiert. Mit einer beindruckenden Effizienz arbeitete sich der Kongress durch verschiedene Anträge bezüglich Statutenänderungen, woraufhin mit dem Klimapapier die erste grosse Debatte anstand.

Das Klimapapier wurde zwar hart aber stets fair diskutiert. Nach diesem Schlagabtausch stimmte eine Mehrheit aber dem Papier zu und es wurde schliesslich verabschiedet. In diesem Papier werden von den Jungfreisinnigen effektive und liberale Wege aufgezeigt, wie sich der Ausstoss von Treibhausgasen reduzieren lässt. Die JFAR haben massgeblich daran mitgewirkt und freuen sich, dass die Jungfreisinnigen dieser zukunftsgerichteten und innovativen Stossrichtung folgen.

Nach dem Mittagessen und einem kurzen Abstecher in die Altstadt Solothurns seitens der Sektionen AR und GR stand mit der AHV-Initiative der nächste grosse Programmpunkt an. Die Initiative, welche die Erhöhung des Rentenalters auf 66/66 und einer anschliessenden Kopplung an die Lebenserwartung vorsieht, wurde einstimmig und mit donnerndem Applaus lanciert. Damit sorgen die Jungfreisinnigen für eine nachhaltige Finanzierung des Vorsorgesystems und einer Entpolitisierung unserer Renten.

Nach getaner Arbeit konnte die zweiköpfige Delegation der JFAR am Nachmittag schliesslich bei einem Bier (leider ein Feldschlösschen und kein Quöllfrisch) auf einen erfolgreichen Kongress zurückblicken. Wir konnten einmal mehr unserer Stimme Gehör verschaffen und viele unserer Forderungen durchsetzen.