Die Jungfreisinnigen Ausserrhoden (JFAR) haben ihre Parolen zu den Abstimmungen vom 19. Mai 2019 gefasst. Beide nationalen Vorlagen werden deutlich zur Annahme empfohlen.


Ja zum Bundesgesetz über die Steuerreform und die AHV-Finanzierung
Mit zwölf Ja-Stimmen, zwei Nein-Stimmen und zwei Enthaltungen fassen die JFAR deutlich die Ja-Parole zum Bundesgesetz über die Steuerreform und die AHV-Finanzierung (STAF). Seit Jahren sind die Lösungswege für die Probleme bei der AHV und der Firmenbesteuerung blockiert. Mit dieser Vorlage kann diese Blockade durchbrochen werden. Aus Sicht der JFAR ist es unumgänglich, endlich mit der Umsetzung der Problemlösungen in diesen gewichtigen Bereichen anzufangen.

Ja zum Bundesbeschluss zur Umsetzung des Notenaustauschs und der Änderung der EU-Waffenrichtlinie
Mit nur einer Gegenstimme und 15 Ja-Stimmen empfehlen die JFAR die Vorlage zum Bundesbeschluss zur Umsetzung des Notenaustauschs und der Änderung der EU-Waffenrichtlinie zur Annahme. Die JFAR sind der Meinung, dass die Schengen/Dublin-Zusammenarbeit nicht gefährdet werden sollte durch ein Nein zu dieser Vorlage. Die Vorteile aus dieser Zusammenarbeit liegen für die Mitglieder der JFAR auf der Hand. Die Anpassungen im Waffenrecht sind aus Sicht der JFAR pragmatisch und nicht zu scharf formuliert.

Auskünfte:
Livia Wyss, Präsidentin, Tel. 078 879 48 16, livia.wyss@jfar.ch
Anneliese Looser, Kommunikation, Tel. 079 621 61 03, anneliese.looser@jfar.ch