Monica Sittaro in den Regierungsrat, 2x Nein zu den nationalen Vorlagen

Die Jungfreisinnigen Ausserrhoden (JFAR) empfehlen Monica Sittaro neu in den Regierungsrat zu wählen. Die nationalen Vorlagen „Familien stärken“ und „Energiesteuer“ werden von den Mitgliedern deutlich abgelehnt.


 

Monica Sittaro – führungsstarke Macherin für die Ausserrhoder Regierung

Monica Sittaro verkörpert viele Kompetenzen: Führungsstärke, Verlässlichkeit, Verantwortungsbewusstsein sowie Aufgeschlossenheit, um nur einige zu nennen. Wie wichtig genau diese Eigenschaften sind, haben die jüngsten Ereignisse im Zusammenhang mit dem Spitalverbund gezeigt. In den Augen der JFAR ist sie eine Persönlichkeit, die den Kanton vorwärtsbringen und ihn auch glaubwürdig vertreten kann. Sie strahlt die nötige Ruhe aus, ist engagiert und kennt die Bedürfnisse der jungen Generation, vor allem auch durch ihre Tätigkeit als Prorektorin am GBS St. Gallen, besser als alle andern. Die Wahlempfehlung der JFAR lautet daher: Monica Sittaro neu in den Regierungsrat! Die JFAR empfehlen weiter die Wiederwahl von Marianne Koller-Bohl sowie Paul Signer. Sofern Matthias Weishaupt seinen Sitz behaupten kann, empfehlen die JFAR, ihn zum Landammann zu wählen.

 

Nein zur Initiative „Familien stärken“

Mit 10 Nein- und 2 Ja-Stimmen fällt der Entscheid gegen die CVP-Initiative deutlich aus. Kinderzulagen gehören zum Einkommen und dieses ist zu versteuern. Würde diese Praxis geändert, hätte das Forderungen nach Steuerbefreiungen von allen Seiten zur Folge (und das nicht zu Unrecht). Zudem würden gutbetuchte Familien in den Genuss der Steuerbefreiung kommen, was nicht Sinn und Zweck der Sache sein kann. Zur Unterstützung von finanzschwachen Familien können bereits heute unterschiedliche Massnahmen getroffen werden. Mit dieser Initiative will man nur einen weiteren Ausbau des Sozialstaates herbeiführen, was äusserst bedenklich ist, da die Kosten in diesem Bereich in vergangen Jahren bereits enorm gestiegen sind. Die JFAR fassten aus diesen Gründen die deutliche Nein-Parole.

 

Nein zur Initiative „Energie- statt Mehrwertsteuer“

Ebenso deutlich fällt die Empfehlung zur Energiesteuerinitiative aus. Mit 10 Nein-, einer Ja-Stimme und einer Enthaltung empfehlen die JFAR auch hier, die Vorlage abzulehnen. Für eine Randregion wie das Appenzellerland wäre die hohe Energiesteuer fatal. Die Produkte würden teurer und die Konkurrenzfähigkeit gegenüber dem Ausland nähme dadurch ab. Dem Bund entgehen zudem Steuereinnahmen in Milliardenhöhe. Diese Ertragsausfälle müssen kompensiert werden: natürlich über Steuererhöhungen. Mit dieser Initiative würde ein weiteres Mal eine künstliche Verzerrung des Strommarktes herbeigeführt. Der Natur nützen solche unsinnige Initiativen kein bisschen und uns eben so wenig.

 

Auskünfte:
Livia Wyss, Präsidentin, Tel. 078 879 48 16, livia.wyss@jfar.ch
Anneliese Looser, Kommunikation, Tel. 079 621 61 03, anneliese.looser@jfar.ch

2017-03-26T04:03:47+00:00 28. Februar 2015|